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Gebäudebrand mit Menschenleben in Gefahr

Datum: 7. April 2024 um 01:55 Uhr
Alarmierungsart: DME
Dauer: 1 Stunde 25 Minuten
Einsatzart: Mittelbrand mit Drehleiter
Einsatzort: Bad Nenndorf
Einheiten und Fahrzeuge:


Einsatzbericht:

Unruhige Nacht für die freiwillige Feuerwehr Bad Nenndorf und Nord – Polizei rettet eine Person! 

In der Nacht zum Sonntag wurden um 01:55 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Bad Nenndorf, gemeinsam mit der Feuerwehr Nord, zu einem Wohnungsbrand mit Menschengefährdung nach Bad Nenndorf in die Rodenberger Allee alarmiert.

Die Polizei Bad Nenndorf war kurz vor eintreffen der Feuerwehren vor Ort und begann umgehend mit der Evakuierung des Hauses.

Dabei erlitt ein Polizeibeamter eine Rauchgasvergiftung, als er beherzt einen Person aus der anliegenden Brandwohung ins freie brachte. Der Polizeibeamte musste anschließend zur Kontrolle ins Krankenhaus eingeliefert werden. 

Einsatzleiter Philipp Brendel schickte umgehend nach seiner Erkundung zwei Angriffstrupps unter schweren Atemschutz mit 1x C-Rohr ins Gebäude. Dichter Rauch war bereits ins Treppenhaus gezogen und mehrere Rauchwarnmelder piepten. 

Drei weitere Verletzte Personen mit Rauchgasvergiftungen 

Bei der Evakuierung des Gebäudes erlitten drei weitere Personen eine Rauchgasvergiftung und mussten durch den Rettungsdienst vor Ort medizinisch betreut werden. Zwei der drei Personen mussten ebenfalls zur weiteren Kontrolle ins Krankenhaus eingeliefert worden. 

Der erste Angriffstrupp begann sich umgehend einen Weg zur Brandwohnung zu verschaffen, während der zweite Angriffstrupp sämtliche Wohnungen im Gebäude kontrollierte. 

Nach ca. 15 Minuten konnte  „Feuer aus“ gemeldet werden.

Die Feuerwehrleute brachten das Brandgut aus der Wohnung und das gesamte Gebäude wurde im Anschluss ausreichend belüftet. 

Die Brandwohnung wurde durch die Polizei im Anschluss der Löscharbeiten beschlagnahmt und ist aktuell nicht bewohnbar. Alle weiteren Bewohner konnten nach einer weiteren Kontrolle zurück in Ihre Wohnungen. 
Im Einsatz in der Rodenberger Allee waren die Feuerwehren Bad Nenndorf und die Feuerwehr Nord mit 48 Einsatzkräften sowie drei Polizeistreifenwagen, drei Rettungswagen und ein Notarzt.

Bericht und Bilder: Pressesprecher Samtgemeindefeuerwehr Nenndorf