24.09.2010, TH, BAB2 km 253

Datum: Freitag, 24. September 2010, 02:00 Uhr

Ein 70 Jahre alter Lastwagenfahrer ist in der Nacht zum Freitag bei einem Unfall auf der A2 in Höhe von Bad Nenndorf (Landkreis Schaumburg) ums Leben gekommen. Sein 33 Jahre alter Beifahrer wurde lebensgefährlich verletzt.

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Ein 70-Jähriger LKW-Fahrer ist in der Nacht zum Freitag auf der A 2 zwischen Bad Nenndorf und Lauenau mit einem Sattelzug auf ein Baustellensicherungsfahrzeug geprallt. Der Lastwagen schleuderte einen Abhang
hinunter. Der Fahrer wurde eingeklemmt, der Beifahrer aus dem Fahrzeug geschleudert. Der 70-Jährige verstarb am Unfallort. Sein Beifahrer wurde lebensgefährlich verletzt. Momente später fuhr ein zweiter LKW in das

Sicherungsfahrzeug. Die Unfallstelle war erst gegen 17 Uhr geräumt. Es bildeten sich Staus von bis zu 12 Kilometern Länge. Der Sattelzug, der mit Überseecontainern beladen war, fuhr laut Polizei gegen 1.50 Uhr auf der A 2 in Richtung Lauenau. Etwa 4500 Meter hinter der Anschlussstelle Bad Nenndorf waren zwei Mitarbeiter einer Firma mit einem Baustellensicherungsfahrzeug damit beschäftigt vor einer Verkehrsbeeinflussungsanlage auf dem rechten von drei Fahrstreifen Absperrungen aufzubauen. In diesem Moment prallten der 70-Jährige und sein 33-jähriger Beifahrer mit dem LKW in das korrekt beleuchtete Sicherungsfahrzeug. Trotz Bremsversuch des Lastwagens wurde das Baustellenfahrzeug durch die Wucht des Aufpralls in Fahrtrichtung geschoben und total zerstört. Der Auflieger des Sattelzuges schleuderte nach links und drehte um etwa 90 Grad herum zurück in Richtung des rechten Fahrbahnrandes. Dann durchbrach die Zugmaschine die Schutzplanke. Der Lastzug riss mehrere Bäume um und rutsche einen etwa vier Meter tiefen Anhang hinunter. Der Überseecontainer überschlug sich und blieb mit den Rädern des Fahrgestells nach oben schräg am Hang liegen. Beim Aufprall auf den Acker wurde das Fahrerhaus des Lastwagens völlig zerstört. Der Fahrer wurde eingeklemmt, der
Beifahrer herausgeschleudert.
Momente später prallte ein zweiter Sattelzug mit Kühlauflieger in das nun unbeleuchtet auf der Autobahn stehende Sicherungsfahrzeug. Dieser DAFLastzug schleuderte nach links und prallte mit der Zugmaschine im 90-Grad-
Winkel in die beidseitige Mittelschutzplanke. Das Fahrzeug kam rund einen Meter im Überholfahrstreifen der Gegenfahrbahn zum Stehen. Ein Mitarbeiter der Baustellenfirma saß im Sicherungsfahrzeug der zweite befand sich etwa 100 Meter hinter dem Wagen. Er rettete sich mit einem Sprung zur Seite vor dem herannahenden LKW. Trümmerteile übersäten alle Fahrstreifen auf einer Länge von etwa 200 Meter.
Die Rettungsleitstelle alarmierte ein Großaufgebot von Rettungskräften. Die Ortsfeuerwehren aus Bad Nenndorf und Rodenberg rückten mit insgesamt 46 Einsatzkräften und neun Fahrzeugen aus. Die Kräfte aus Rodenberg fuhren entgegen der Fahrtrichtung ab Lauenau auf die Autobahn. Ein Notarzt, der Rettungshubschrauber Christoph Niedersachsen und drei Rettungswagen eilten ebenfalls zur Unfallstelle. Der 70-Jährige wurde im LKW-Wrack eingeklemmt.
Feuerwehrleute befreiten den Fahrer über Bergungsbühnen mit hydraulischem Rettungsgerät. Reanimationsmaßnahmen eines Notarztes blieben erfolglos. Der Beifahrer erlitt lebensgefährliche Verletzungen und wurde in eine Klinik geflogen. Der 69-jährige Fahrer des Kühllastwagens, der 33-Jährige und ein 31-jähriger Mitarbeiter der Sicherungsfirma zogen sich leichte Verletzungen zu. Die Autobahn war in Richtung Lauenau bis zum Freitagnachmittag voll gesperrt. Es kam zu einem etwa 12 Kilometer langen Rückstau. Ab Lauenau staute sich der Verkehr in Richtung Bad Nenndorf auf etwa vier Kilometer Länge. Die Bergungsarbeiten waren kompliziert und wurden von zwei Spezialfirmen aus Rodenberg und Auetal durchgeführt. Dazu rückte eine Armada von Bergungsfahrzeugen, darunter drei Kräne und zwei LKW-Abschleppfahrzeuge, ein Ölbeseitigungsfahrzeug sowie die Autobahnmeisterei Lauenau mit mehreren Fahrzeugen aus. Zuerst wurde die Zugmaschine des Kühllastwagens aus der stählernen Mittelschutzplanke befreit und abgeschleppt. Parallel wurden das Baustellensicherungsfahrzeug und der Schilderanhänger geborgen. Langwierig war die Bergung der Zugmaschine, dem Fahrgestell und dem Container aus dem tieferliegenden Acker. Dazu wurden Kräne mit 70-Tonnen und 45-Tonnen Hebekraft eingesetzt. Ein LKW-Abschleppwagen unterstützte die mehrstündigen Arbeiten. Zeitgleich wurde die Mittelschutzplanke auf einer Länge von etwa 45 Metern und die Seitenschutzplanke auf einer Länge von rund 100 Metern erneuert. Mit einem Bagger wurde an verschiedenen Stellen mit Motoröl und Diesel verseuchtes Erdreich entfernt und in Containern zur Sondermülldeponie Sachsenhagen gebracht. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf etwa 280.000 Euro.
Knut Hallmann, Leiter der Autobahnpolizei Hannover, fordert von Kraftfahrern  besonders in der Nacht Aufmerksamkeit und die Einhaltung der zulässigen Geschwindigkeit. Von 90.000 Fahrzeugen fahren 25.000 Lastwagen innerhalb von 24 Stunden über die A 2 in Ost-West-Richtung. „Ein Abstand von 50 Meter zwischen zwei Lastwagen muss eingehalten werden“, sagte der Polizeihauptkommissar.

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Text und Bilder:

Creative Art Production, B. Herrmann, Neue Straße 43, 30989 Gehrden www.cap-solutions.de

Kinderfeuerwehr-Aktionstag im Magic-Park

Los ging es am 18.09.2010 bereits am frühen Morgen um 07:50 Uhr. Der Bus holte die „Heiße Bande“ am Feuerwehrhaus in Bad Nenndorf ab. Mit anderen Kinderfeuerwehren aus dem Landkreis Schaumburg fuhren wir gemeinsam zum Magic-Park nach Verden. Auf der einstündige Busfahrt wurde sich noch einmal ausgeruht.

In Verden angekommen, wurden auch gleich die vielen Attraktionen  ausprobiert.  Zuerst in den Märchenwald oder doch lieber zum Streichelzoo?  Die Vielzahl der Angebote versprachen einen ausgefüllten Tag. Für alle die mehr  „Action“ wollten, waren das Riesenrad und die Wildwasserbahn genau das Richtige.

Absoluter Favorit bei den Kindern war aber die  Achterbahn. Hier wurden auch die Betreuer besonders   gefordert.  Tolle neue Frisuren entstanden nach der        Fahrt.

Die Rückfahrt nutzten wieder alle um sich auszuruhen. Auch das ein oder andere kurze Schläfchen konnte beobachtet werden.

Aber alle waren sich einig, der 2. Kinderfeuerwehr-Aktionstag war ein voller Erfolg und alle wollen wieder kommen…

111 Jahre Feuerwehr Obernkirchen

Das Jubiläum wurde gebührend gefeiert mit einer Orientierungsfahrt. Auf 28km galt es an 6 Stationen die unterschiedlichsten Aufgaben zu lösen. Angefangen vom Wassertransport, bis hin zur Menschenrettung aus einem brennenden PKW.

Auf den Verbindungsetappen wurde der Geist gefordert. Es galt knapp 100 Fragen zu lösen. Von der Scherzfrage, bis hin zu naturwissenschaftlichen Fragen war alles dabei.

Die Gruppe der Feuerwehr Bad Nenndorf belegte den 5. Platz von insgesamt 28 teilnehmenden Gruppen.

Sieger wurde die Feuerwehr Hattendorf, vor Scheie.

13.09.2010, Feuer, Harzer Weg, Hohnhorst

Einsatzzeit: 03:09 Uhr

In einem Wohnhaus kam es im Keller zu einem Brand von Elektrogeräten. Offensichtlich ist dem Kühlschrank etwas zu warm geworden. Durch den starken Rauch, ist das gesamte Wohnhaus verschmutzt.

Aktive gegen Jugendfeuerwehr

Die Revanche ist geglückt. Beim Vergleichswettbewerb zwischen Aktiven, Jugendfeuerwehr und Frauen der Feuerwehr Bad Nenndorf fuhren die aktiven Feuerwehrleute einen verdienten Sieg ein. Schwer lastete noch die schmachvolle Niederlage von 2008 auf den Spielern. Doch in diesem Jahr drehten sie den Spieß um.

Die Aktiven der FF Bad Nenndorf wollten Ihre Niederlage aus 2008 wieder ausbügeln und luden die Jugendfeuerwehr zu einem Vergleichswettbewerb ein. Spontan meldeten sich auch die Frauen der Aktiven an, sodass sich ein spannender Dreikampf abzeichnete.

Da diesmal die Aktiven das Spiel bestimmen durften, überlegten Sie sich, was man gegen zwei starke Gegner spielen könnte. Sie kamen zu dem Entschluss, das Wikingerspiel – auch als Kubb bekannt – zu spielen. Hierbei stehen sich immer zwei Teams gegenüber, die versuchen, durch Werfen mit Hölzern die gegnerischen Kubbs umzuwerfen.

Die Aktiven verfügten über die beste Treffsicherheit und fuhren mit 23 Punkten verdient den Sieg ein. Auf Platz zwei landeten mit 19 Punkten die Jungen und Mädchen der Jugendfeuerwehr. Mit 16 Punkten und somit dem dritten Platz musste sich das Frauenteam begnügen.

Mitorganisator Ingo Kramer dazu: „Tja, gegen die Alten ist kein Kraut gewachsen“. So mussten sich die Jugendlichen und die Frauen geschlagen geben. Beim nächsten Mal sinnen sie aber sicher auf Revanche. Für die Einsatzabteilung dürfte es dann nicht so leicht werden.