27.08.2010 – 28.08.2010, TH, Hochwassereinsätze

Das Wochenende war gekennzeichnet von insgesamt 120 Liter Regenmenge pro Quadratmeter. Durch diesen Sturzregen innerhalb kurzer Zeit war es vorhersehbar, das es zu Wassereinbrüchen in den Kellern kommen würde. Genauso kam es dann auch.

Von Freitag Nachmittag, bis Samstag Nachmittag waren wir bei insgesamt 20 Einsatzstellen vor Ort.

Einige Bewohner mussten wir enttäuschen, das wir bei 1cm Wasserhöhe nicht mit dem Wischlappen ihren Keller trocken legen konnten, denn teilweise waren etliche Keller bis zu 30cm gefüllt.

Bei der Firma Dohmeyer in Riehe drohte das Wasser auf dem Hof in das Gebäude zu laufen, daher wurde kurzerhand mit drei Pumpen das 75cm hoch stehende Wasser auf ein angrenzendes Feld gepumpt.

Alles in allem ist die Samtgemeinde Nenndorf glimpflich davongekommen. Rund um Stadthagen sah es deutlich schlimmer aus.

21.08.2010, Rodenberger Allee, TH, Tankstelle

Beginnend vom Freitag, 20.08.2010 um 15:45 Uhr, bis Montag abend, waren die Kameraden im Dauereinsatz. Allein am Freitag bis nachts um 01:30 Uhr. Aus einen Heizöltank waren Heizöl in unbekannter Menge ausgelaufen. Das Heizöl verteilte sich über das Abwassersystem und die Regenwasserkanäle. So war es nötig, den Rodebach, die Aue und naheliegende Bäche mit Ölsperren vor dem Öl zu schützen. Neben der Feuerwehr Bad Nenndorf waren die FF Rodenberg, Horsten, die untere Wasserbehörde des LK Schaumburg, Mitarbeiter der Kläranlage, sowie ein privates Entsorgungsunternehmen im Einsatz.

Bericht der Schaumburger Nachrichten: Bitte hier Klicken.

05.08.2010, Lindenallee, TH, Seniorenwohnheim

Einsatzzeit 22:45

In der Brandmeldezentrale ertönte ein Warnsignal, was auf eine fällige Wartung eines Rauchmelders hinwies. Das Personal wusste mit dem Signal nichts anzufangen, und so wurde die Feuerwehr zur Erklärung herbeigerufen.

04.08.2010, Cecilienhöhe, TH

Einsatzzeit: 19:10 Uhr

Eine ältere Dame verwechselte in der Nähe der Cecilienhöhe, einen Wanderweg mit einer Straße. Das Resultat war das sie sich an einer Wurzel das Fahrzeug beschädigte. Öl und Kraftstoff verteilte sie auf ihrer Fahrt zur Mooshütte.

Als erste Maßnahme streute die Feuerwehr Ölbindemittel auf den gut befestigten Wanderweg. Der Landkreis Schaumburg, vertreten durch die untere Wasserbehörde ordnete die Abtragung des Weges an. So wurden bis spät in die Nacht durch ein Bauunternehmen ca. 800m Waldweg entsorgt.

Für die Feuerwehr war aber dankenswerterweise schon um 21:10Uhr Feierabend.

Und das alles nur, weil es kein Hinweisschild gibt, das man da nicht reinfahren darf……