27.07.2010, Lindenallee, TH, Seniorenwohnheim

Einsatzzteit: 16:38 Uhr

Die Schaumburger Nachrichten vom 28.07.2010:

Täglicher Spaziergang endet tragisch

Bad Nenndorf (bab). Ein tragisches Ende hat gestern der tägliche Spaziergang einer Bewohnerin des Altenheims „Lindenpark-Residenz“ genommen. Ein Bewohner hatte deren leblosen Körper im Teich des Gartens entdeckt und die Heimleitung verständigt. Die dann alarmierten Rettungskräfte konnten nichts mehr für die 99-Jährige tun.

Die Polizei kann zum Hergang des Falls nicht viel sagen. Beim Eintreffen der Rettungskräfte, die um 16.40 Uhr verständigt worden waren, war die Frau bereits tot. Der Rollator der Frau, die im September 100 Jahre alt geworden wäre, lag umgestürzt am Rand des Teichs, der rundherum dicht bewachsen ist. Es gab keine Zeugen für den Unfall. Die Bewohner der Seniorenanlage versammeln sich nachmittags zum gemeinsamen Kaffeetrinken. „Es hat keiner etwas beobachtet“, sagte der ermittelnde Beamte vor Ort. Ob die Frau ertrank oder durch eine andere Ursache ums Leben kam und dadurch ins Wasser gefallen ist, konnten die Einsatzkräfte gestern nicht sagen.
Die alte Dame, die vor mehr als zwei Jahren in das Bad Nenndorfer Altenheim kam, ist jeden Tag nach dem Kaffeetrinken ihre Runde gegangen, wie eine Mitarbeiterin der Seniorenresidenz erzählte. Gestern habe die 99-Jährige nicht wie üblich vor dem Spaziergang an der Kaffeetafel teilgenommen, sondern sei ungewöhnlicherweise gleich aufgebrochen. Seit rund 20 Jahren gebe es den idyllischen Teich hinter dem Altenwohnheim und noch nie sei etwas passiert, berichtete die Mitarbeiterin. „Vielleicht müssen wir ihn jetzt auch umzäunen.“
Die Feuerwehr Bad Nenndorf war mit sämtlichen Fahrzeugen vor Ort und hat die Leiche der Frau geborgen.

23.07.2010, Hohnhorst, Feuer, Holzschuppen

Ein Feuer in in Hohnhorst hat einen Einsatz mehrerer Feuerwehren ausgelöst. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand ein Holzschuppen bereits lichterloh in Flammen.

FotoDer Eigentümer des Schuppens bemerkte das Feuer und versuchte noch mit einem Feuerlöscher, die Flammen zu ersticken. Beim Öffnen der Tür schlug ihm jedoch schon dichter Qualm entgegen, sodass die Löschversuche scheiterten.

Die Feuerwehren aus Hohnhorst, Haste und Rehren begannen gleich nach ihrem Eintreffen mit dem Aufbau der Wasserversorgung und der Brandbekämpfung. Mit mehreren Rohren gingen sie gegen die Flammen vor. Aufgrund der starken Rauchentwicklung konnten die Arbeiten nur unter Atemschutz durchgeführt werden. Die Einsatzleitung entschloss sich daher, noch die Wehren aus Helsinghausen/Kreuzriehe, Ohndorf und Bad Nenndorf zu alarmieren. Dadurch waren ausreichend Atemschutzgeräteträger vor Ort. Sie begannen damit, das im Schuppen gelagerte Brennholz abzutragen und Stück für Stück abzulöschen.

Nach etwa 90 Minuten war das Feuer dann gelöscht. Im Einsatz waren sieben Trupps unter Atemschutz und insgesamt 60 Einsatzkräfte mit neun Fahrzeugen.

Die Brandursache ist noch unbekannt. Die Polizei ermittelt.

Die Mitglieder der Feuerwehr Helsinghausen/Kreuzriehe erreichte der Alarm zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Der örtliche Jugendfeuerwehrwart feierte seine Hochzeit. Natürlich mit seinen Kameraden, die dann eiligst die Feier verlassen mussten. Auch von dieser Stelle gehen die besten Wünsche an Dennis und seine Frau.

Text und Fotos: Marco Thiele / 23.07.2010

Vorbereitung BSA Essen

Zur Vorbereitung auf die Ausbildung in der Brandsimulationsanlage in Essen, findet am Samstag den 21.08.2010 von 14Uhr ein Vorbereitungsdienst statt.

Hierzu Sind insbesondere die Teilnehmer und Betreuer aufgefordert.

09.07.2010, BAB 2, Feuer, brennender PKW

09.07.10

Alarmzeit 06:03 Uhr

Brennender PKW nach Auffahrunfall.

Eingesetzte Kräfte: ELW, TLF16/25, LF 16/12, RTW Rdbg. , Polizei

Maßnahmen: Absicherung der Einsatzstelle, ca. 500 Liter Wasser eingesetzt.

08.07.2010, Rodenberger Allee, Feuer, Pensionsgebäude

Einsatzzeit: 17:43 Uhr

Verpuffung während einer WM-Party

Nach dem Hubschrauberabsturz in Riepen beschäftigten sich die Feuerwehren aus der Samtgemeinde Nenndorf zusammen mit dem DRK-Einsatzzug erneut mit einer Großschadenslage. Während einer WM-Party kam es im Heizungskeller eines Hauses zu einer Verpuffung. 15 bis 20 Menschen wurden im verqualmten Gebäude vermisst.

Die örtlich zuständige Feuerwehr aus Bad Nenndorf hatte es nicht weit. Der Einsatzort befand sich in der Rodenberger Allee, gleich gegenüber des Feuerwehrhauses. Die Einsatzkräfte begannen sofort mit der Menschenrettung.Erste Trupps gingen in das Gebäde, um nach den vermissten Personen zu suchen. Schnell wurde klar, dass die eigenen Kräfte nicht ausreichten. Die Einsatzleitung entschloss sich, weitere Feuerwehren und den DRK-Einsatzzug nachzualarmieren.

So rückten neben dem DRK auch die Feuerwehren aus Waltringhausen, Riehe, Helsinghausen/Kreuzriehe, Ohndorf, Riepen und Horsten an. Die Einsatzleitung rund um den Bad Nenndorfer Zugführer Paul Dylla bildete drei Einsatzabschnitte:

Abschnitt 1 befand sich vor dem Gebäde und hatte als vornehmliche Aufgabe die Menschenrettung. Der Abschnitt 2 befand sich auf der Rückseite. Hier gingen die Feuerwehren über eine Steckleiter in das erste Obergeschoss vor. Die Aufgaben waren Menschenrettung und Brandbekämpfung. Abschnitt 3 bildete das DRK mit der Aufgabe der Verletztenbetreuung. Hierzu wurde auf der Rodenberger Allee ein Verletztensammelplatz eingerichtet. Die aus dem Haus geretteten Verletzten wurden hier von der Feuerwehr übergeben. Die Sanitäter und Rettungsassistenten des DRK registrierten die Opfer und versorgten sie. Auf dem Parkplatz hinter dem Rathaus errichteten Helfer des Einsatzzuges derweil eine Behandlungsstation. Die Geretteten wurden nach und nach vom Sammelplatz dorthin transportiert.

Obwohl es sich um ein mehrfach erweitertes Haus mit sehr verwinkelten Rämen handelt, wurden die 16 Teilnehmer der WM-Party sehr schnell gefunden. So konzentrierten sich die Bemühungen nun auf die Bekämpfung des Feuers, zumal es im Dachbereich zu einer Durchzündung kam. Mit mehreren C-Rohren auf der Rückseite und dem Wenderohr von der Drehleiter konnte das Feuer sehr schnell eingedämmt werden.

Im Keller des Hauses stellte ein Messtrupp in der Zwischenzeit Explosionsgefahr durch ausgelaufenes Heiöl fest. Ein einziger Funke hätte ausgereicht, eine weitere Verpuffung herbeizuführen. Der Abschnittsleiter entschloss sich daher, den Keller mit Schaum zu fluten, um diese Gefahr zu bannen.

Nach etwa zwei Stunden war die Übung beendet. Das Fazit war durchaus positiv. Die gestellten Aufgaben wurden erfüllt. Lediglich sorgte ein technischer Defekt für Probleme im Sprechfunkverkehr.

Beteiligt waren etwa 100 Einsatzkräfte von DRK und Feuerwehr.

Text und Fotos: Marco Thiele // 08.07.2010

Bei WM-Feier explodiert Gas im Keller

Bad Nenndorf (sk). Sieben Feuerwehren und der Einsatzzug Landkreis Schaumburg des DRK, insgesamt 100 Einsatzkräfte, haben auf der Rodenberger Allee bei sengender Hitze eine Großübung absolviert. „Ohne Probleme“, resümierte gestern der Nenndorfer Feuerwehr-Pressewart Marco Thiele.

Nur keine Angst: Der Rettungskorb in luftiger Höhe ist gleich erreicht.

„Das kollektive Verkehrschaos auf der Rodenberger Allee bricht aus, – aber es ist ja alles angemeldet“, kommentierte Thiele die Situation beim Eintreffen der ersten Rettungsfahrzeuge inklusive Drehleiter. Ruck, zuck war die Nenndorfer Hauptverkehrsader auf Höhe des Rathauses in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Autofahrer mussten den Bereich umfahren, Passanten zückten Fotoapparate.
Martinshörner gellten durchdringend, Blaulicht blinkte. Aus ersten gelegten Versorgungsschläuchen floss Wasser auf den heißen Asphalt. DRK-Mitarbeiter eilten mit Tragen zu einem eilends eingerichteten Sammelpunkt für verletzte Personen.
Gestützt und geleitet von Hilfskräften wankte ein „Betrunkener“ aus dem verqualmten Haus Nummer 12. Hier war es während einer Fußball-WM-Feier zu einer folgenschweren Verpuffung im Heizungskeller gekommen. Bis zu 20 Personen sollten sich bei Ausbruch des Brandes hier aufgehalten haben. So lautet die Übungsvorgabe, ausgearbeitet von Paul Dylla, Zugführer in der Freiwilligen Feuerwehr Bad Nenndorf. Zu den Nenndorfer Feuerwehrkameraden stießen die Wehren aus Waltringhausen, Riehe, Helsinghausen/Kreuzriehe, Ohndorf, Riepen und Horsten.
Menschenrettung unter Atemschutz wurde trainiert. 20 Trupps unter Pressluftatmern drangen in das verwinkelte Haus ein. Ein Trupp flutet den Kellerraum mit Schaum, weil Heizöl ausgelaufen war.
Aus dem rückwärtigen Gebäude klang der gedämpfter Ruf eines Feuerwehrmanns: “Unsere Funke hat den Geist aufgegeben!“ Defekte Sprechfunkgeräte blieben die einzige nennenswerte Minuspunkt bei der Übung. Unter anderem die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und DRK habe „gut funktioniert“, teilte Thiele mit.

Schaumburger Wochenblatt:

Feuerwehr und DRK im Übungseinsatz

Explosion, Feuer und Menschenrettung sorgen in den Abendstunden für Aufsehen

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BAD NENN­DORF (Ka). In den Don­ners­tag-Abend­stun­den sorgte die Ab­sper­rung der Ro­den­ber­ger Al­lee für Auf­se­hen. Vor Ort Ein­satz­kräfte der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Bad Nenn­dorf und des Deut­schen Ro­ten Kreu­zes, die als ers­tes an der Ein­satz­stelle ge­genü­ber des Rat­hau­ses wa­ren. Wei­tere Mar­tins­hör­ner er­tön­ten und näher­ten sich mit Blau­licht dem Ge­sche­hen. Die zu­sätz­lich an­ge­for­der­ten Weh­ren aus Wal­tring­hau­sen, Rie­he, Hel­sin­g­hau­se/­Kreuz­rie­he, Ohn­dorf, Rie­pen und Hors­ten ließen Schlim­mes erah­nen, denn sie for­mier­ten sich zum Großein­satz. An­ge­nom­men wurde ein Feu­er, wel­ches in ei­nem al­ten ab­bruch­rei­fen Mehr­fa­mi­li­en­haus aus­ge­bro­chen war und zu ei­ner Ver­puf­fung im Hei­zungs­kel­ler mit star­ker Rau­ch­ent­wick­lung führ­te. Im Ernst­fall ein Sze­na­rio an der viel be­fah­re­nen und stark fre­quen­tier­ten Straße. So han­delte es sich um einen Ü­bungs­ein­satz un­ter rea­lis­ti­schen Be­din­gun­gen. Die ah­nungs­lo­sen Feu­er­wehr­kräfte wur­den um 17.45 Uhr ü­ber ihr elek­tro­ni­schen Funk­mel­de­emp­fän­ger alar­miert. Sie wur­den nach ih­rem Ar­beits­tag aus ih­ren Fa­mi­li­en, ih­rem Fei­er­abend oder aus ih­rem Job ge­ris­sen und wuss­ten ebenso we­nig, wie die Be­woh­ner der Straße, was sich ih­nen vor Ort für ein er­schre­cken­des Bild of­fen­bart. Nur die Feu­er­wehr-Führungs­spitze war in den Sach­ver­halt in­vol­viert, den Zug­füh­rer Paul Dylla aus­ge­ar­bei­tet hatte und wuss­te, es wird für alle frei­wil­li­gen Hel­fer keine leichte Auf­gabe die Her­aus­for­de­rung zu meis­tern. Aus ei­ner Dach­ge­schoss­woh­nung drang Qualm aus dem Fens­ter und eine Frau rief ver­zwei­felt um Hil­fe, während in der ers­ten Etage eine Gruppe Fuß­ball­fans die WM-Nie­der­lage auch Stun­den später noch mit Al­ko­hol betäub­te. 16 nüch­terne wie auch be­trun­kene Men­schen galt es zu ret­ten und diese in­sze­nier­ten eine reale Aus­gangs­si­tua­tion und harr­ten zum Teil schwer ver­letzt, mit Ver­bren­nun­gen und Kno­chen­brüchen aus, bis die Atem­schutz-Geräte­trä­ger sie er­reich­ten. Men­schen­ret­tung war ers­tes und obers­tes Ge­bot für die Ein­satz­kräf­te. Dafür schul­ter­ten die Atem­schutz­geräte­trä­ger bei sen­gen­der Hitze von ü­ber 30 Grad ein Zu­satz­ge­wicht von meh­re­ren Ki­los an Equip­ment ü­ber ih­rer Schutz­klei­dung. Ein schweiß­trei­ben­des Un­ter­fan­gen, wo auch fin­gier­ter Weise ein Feu­er­wehr-Kol­lege in dem Ge­bäude für Aus­fall sorgte und sich der me­di­zi­ni­schen Ver­sor­gung un­ter­zie­hen muss­te. Eine fach­kun­dige Be­wer­tungs­kom­mis­sion be­ob­ach­tete die Hel­fer in der Not, no­tierte das Zu­sam­men­spiel der ört­li­chen Ein­satz­kräf­te, die Kom­mu­ni­ka­tion un­ter­ein­an­der, wie auch die Hand­lungs- und Zeita­bläu­fe, um im An­schluss bei ei­ner Manö­ver­kri­tik auf even­tu­elle Feh­ler wie aber auch auf gute Leis­tun­gen hin­zu­wei­sen. Eine wich­tige Sta­tion war auch das Deut­sche Rote Kreuz. Die Ü­ber­gabe der ver­letz­ten Per­so­nen von ei­nem Feu­er­wehr-Hil­fe­trupp in die ärzt­li­che Ver­sor­gung war ein un­ab­ding­ba­res Zu­sam­men­spiel. Hand in Hand ar­bei­te­ten die Ka­me­ra­den vor dem Ge­bäude mit dem DRK-Ein­satz­zug, während wei­tere Trupps vom Gar­ten aus den Hy­dran­ten in der Lehn­hast an­vi­sier­ten, die Was­ser­ver­sor­gung si­cher­ten und eine er­folg­rei­che Brand­bekämp­fung vor­nah­men. Nach 3 Stun­den höchs­ten En­ga­ge­ments und größtem Ein­satz war die Ü­bung ab­ge­schlos­sen. Die Bür­ger der Samt­ge­meinde Nenn­dorf dür­fen er­neut mit Stolz auf ein star­kes eh­ren­amt­li­ches Hel­fer­team bli­cken. Fo­to: ka

14.07.2010

Alarmübung der Feuerwehr und ihre sehr gute Bewertung

Was hinten den Kulissen läuft / Positive Manöverkritik zum Abschluss

BAD NENN­DORF (Ka) An der Feu­er­wehrü­bung in der Ro­den­ber­ger Alle (wir be­rich­te­ten) wa­ren rund 100 Ein­satz­kräfte der Frei­wil­li­gen Feu­er­weh­ren (FFW) aus Bad Nenn­dorf, Wal­tring­hau­sen, Rie­he, Hel­sin­g­hau­se/­Kreuz­rie­he, Ohn­dorf, Rie­pen und Hors­ten, wie auch des Deut­schen Ro­ten Kreu­zes (DRK) be­tei­ligt. In ei­ner Ab­schluss­be­spre­chung gin­gen die be­tei­lig­ten Führungs­kräfte noch ein­mal die De­tails der Ü­bung durch. Po­si­tiv wurde die Zu­sam­men­ar­beit zwi­schen FFW und DRK be­wer­tet. Jede Feu­er­wehr wurde ei­nem Ein­satz­ab­schnitt zu­ge­ord­net und hatte be­stimmte Auf­ga­ben zu er­fül­len. Un­ter der Lei­tung der je­wei­li­gen Ab­schnitts­lei­ter er­füll­ten die Feu­er­wehr­leute die Auf­ga­ben ohne Pro­ble­me. Ge­rade die Bil­dung der Ein­satz­ab­schnitte er­wies sich als rich­tig, da die je­wei­li­gen Ab­schnitts­lei­ter das Ge­sche­hen in ih­rem Be­reich ko­or­di­nier­ten. Der Ge­samtein­satz­lei­ter stand nur mit den Ab­schnitts­lei­tern in Ver­bin­dung und konnte sich da­durch ein gu­tes Bild der Lage im Kopf zeich­nen. Die Ret­tung der 16 Per­so­nen aus dem Ge­bäude wurde schnel­ler ab­ge­schlos­sen, als ur­sprüng­lich ge­dacht. Ins­ge­samt 20 Trupps un­ter Atem­schutz durch­such­ten das Ge­bäu­de. ­Die ver­win­kelte Ob­jekt-Bau­weise ü­ber meh­rere Eta­gen und die starke Qual­m­ent­wick­lung bil­de­ten eine schwer zugäng­li­che Um­ge­bung, um die Su­che nach den Ver­miss­ten an­zu­ge­hen. Nach der Men­schen­ret­tung er­folgte die Ü­ber­gabe an das DRK-Team. Die Ver­letz­ten wur­den außer­halb der Ge­fah­ren­zone re­gis­triert und ver­sorgt. Beim Trans­port zur Be­hand­lungs­sta­tion hin­ter dem Rat­haus un­ter­stütz­ten Feu­er­wehr­leute die Ab­läu­fe, so dass auch hier die Zu­sam­men­ar­beit gut funk­tio­nier­te. Ein­zig die Kom­mu­ni­ka­tion ü­ber Sprech­funk be­rei­tete zeit­weise Pro­ble­me. Ver­mut­lich durch einen tech­ni­schen De­fekt be­dingt ka­men man­che Funk­sprüche nicht an. Im Fa­zit zeig­ten sich alle Teil­neh­mer je­doch zu­frie­den mit dem Ab­lauf. Ü­bun­gen in die­sem Maß­stab sind im­mer wich­tig, um auf mög­li­che Groß­scha­dens­la­gen vor­be­rei­tet zu sein. Ge­rade in Bad Nenn­dorf mit sei­nen zahl­rei­chen Pfle­ge­ein­rich­tun­gen müs­sen sich die Hel­fer im­mer wie­der mit sol­chen Sze­na­rien aus­ein­an­der­set­zen.

Fo­to: ka

vom 14.07.2010 | Ausgabe-Nr. 29

Hort war zu Gast

Am 07.07.2010 besuchte der Hort unsere Feuerwehr .
15 Kinder zwischen 6 und 10 Jahren waren mit ihren Betreuerinnen erschienen um alles über die Freiwillige Feuerwehr Bad Nenndorf zu erfahren.
Nach einer kurzen Vorstellung und einem Rundgang durch das Gerätehaus ging es an die Fahrzeuge, an denen die verlasteten Geräte ausführlich begutachtet und ausprobiert wurden.
Nach gut 2 Stunden und um viele Eindrücke reicher traten die Hortkinder den Rückweg zur Berlin-Schule an.